|
|
| |
#10: Roland
roland.rofk [at] web [dot] de
|
 Freitag, 28.05.2010 - 20:14:18
Hallo, ich suche ein fahrenden Sänger(in)/Band für meine Hochzeit Ende August. Würde mich freuen über einen Tipp von euch.
Roland |
| |
#9: Martin
m.fuerst [at] web [dot] de
|
 Sonntag, 25.04.2010 - 13:35:07
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem gebrauchten, gut erhaltenen Tenor-Krummhorn.
Zum Spiel im Quartett fehlt nur noch der Tenor, die anderen spielen auf Moeck-Instrumenten. Daher suche ich vorzugsweise ein gebrauchtes Moeck-Instrument, aber ich freue mich über alle Angebote.
Viele Grüße Martin
|
| |
#8: katrin
katrinfricker [at] yahoo [dot] de
|
 Dienstag, 09.06.2009 - 16:13:47
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einer Spanische Schalmei am besten in C. Kann mir da jemand weiterhelfen?
Gruss, Katrin |
| |
#7: Susann
lenya06 [at] web [dot] de
|
 Mittwoch, 13.05.2009 - 17:52:22
Hallo,
Ich suche eine Mittelalterband für die Hochzeit meiner besten Freundin am 01. 08. 09 in Ludwigshafen am Bodensee. Bitte meldet euch oder hat jemand eine idee wo ich sonst sowas finden könnte Wäre für eure hilfe dankbar
Liebe Grüße susann |
| |
#6: Diana Mohr
diana.mohr [at] web [dot] de
|
 Sonntag, 10.05.2009 - 11:47:42
Hallo, wir sind eine Grundschule in der Pfalz (nahe Speyer) und suchen für unser mittelalterliches Schulfest am Samstag, dem 27. Juni 2009, für 1-2h mittelalterliche Livemusik in den Mittagsstunden. Wer kann mir weiterhelfen? Liebe Grüße, Diana Mohr |
| |
#5: Logaff
battelfilzer [at] aol [dot] de
|
 Dienstag, 10.03.2009 - 19:47:28
hiho, ich heisse Andreas bin 16 Jahre alt und spiele schon seit fast nen halben jahr blockflöte (leider). ich würde gern demnächst mir ne marktsackpfeife holen. ich wollt fragen ob jmd eine gut erhaltene weggibt am besten 2 bordunig. wär nett wenn sich jmd melden würde unter der mail battelfilzer@aol.de
ps: ích suche noch ne folk/mittelalterband raum nordwest mecklenburg mfg Andreas |
| |
#4: Karsten Evers
evers [at] burg-fuersteneck [dot] de
http://www.burg-fuersteneck.de
|
 Dienstag, 10.03.2009 - 11:23:23
"Resonanzen des Mittelalters" auf BURG FÜRSTENECK Schisma! - Die Musik der drei Päpste um 1400 15. Mai 2009, 18.30 Uhr, bis 17. Mai 2009, 13.00 Uhr
Leitung: Els Janssens, Marc Lewon, Uri Smilansky
Mit den "Resonanzen des Mittelalters" beginnt die Akademie BURG FÜRSTENECK im Landkreis Fulda in Hessen vom 15. Mai bis 17. Mai 2009 eine neue musikalische Seminarreihe. Zukünftig soll jährlich bestimmten historischen Ereignissen oder wichtigen mittelalterlichen Zentren und dem Nachklang der damit verbundenen überlieferten Alten Musik nachgespürt werden. Die erste "Resonanz" lässt die Frühe Musik an den Höfen der drei Päpste in der aufregenden Zeit des kirchlichen Schismas um das Jahr 1400 lebendig werden. Die Leitung des Workshops übernehmen die Spezialisten für die Musik des Mittelalters Els Janssens, Marc Lewon und Uri Smilansky.
Zwietracht und Uneinigkeit, ob in religiösen Fragen oder auf politischem Parkett, führten im Mittelalter zu ständiger Abspaltung und Parteienbildung, gegenseitigen Exkommunikationen und verbitterter Gegnerschaft um die geistliche Führung: Wer war rechtmäßiger Hirte für die „Schafe“? Kaum ein Ereignis aber schuf tiefere Gräben zwischen den beteiligten Parteien, kaum eine Begebenheit war beherrschender und traumatischer für die mittelalterliche Gesellschaft als das große abendländische Schisma, die „Kirchenspaltung“ 1378 bis 1417. Zunächst wetteiferten zwei, später drei Päpste um die Vorherrschaft und nutzten nach allen Regeln der Kunst religiöse, ökonomische, militärische und politische Tricks, um ihre Positionen zu stärken und ihre „Mitbewerber“ zu verleumden. Es gab keine Regeln, nichts galt als heilig. Ein gewaltiger Kampf um Führerschaft und Macht wurde im Namen der Religion von starken Persönlichkeiten ausgefochten. Nichts würde jemals wieder so sein wie es einst war...
Im 14. Jh. erfuhr der Stand des Berufskomponisten und -musikers eine beachtliche Image-Aufwertung und Musik wurde zusehends in den Dienst der feierlichen Zurschaustellung von Macht gestellt. Jeder Papst bemühte sich, die besten Musiker seiner Zeit in seiner Kapelle zu versammeln, neue liturgische und weltliche Kompositionen für seinen Hof zu schaffen und damit die Rechtmäßigkeit seiner Herrschaft in ganz Europa auch musikalisch zu demonstrieren und zu festigen. Komponisten fügten sich diesen Bedürfnissen bereitwillig und wechselten regelmäßig die Seiten, je nachdem welcher Hof gerade die besten Bedingungen bot. Mit dem vorliegenden Kursprogramm folgen wir den Lebenswegen dieser Musiker und Komponisten und ihrer Arbeit.
Die Teilnehmer/innen werden sich zunächst im Plenum treffen, um sich einen Überblick über die historische, politische und kulturelle Atmosphäre der Zeit zu verschaffen, in der das Schisma stattfand, und so eine einheitliche musikalische Grundlage für die Arbeit mit der Musik dieser Epoche zu erhalten. Danach werden die Gruppen für die drei päpstlichen Kapellen eingeteilt: Els Janssens, die sich der Römischen Kurie widmet mit einem virtuos verzierten späten Trecento-Repertoire; Uri Smilansky, der den Hof von Avignon anführt, der sich der Aufführung von Werken des komplexen Ars Subtilior-Stils annimmt; und Marc Lewon, der die beiden anderen schmähend den Blick der Pisa-Fraktion auf einen eben neu-entstehenden, schlichteren und „internationalen“ Stil lenkt – eine musikalische Richtung, die gegen Ende des Schismas an Fahrt gewinnt und schließlich in das Repertoire der sogenannten „burgundischen Chanson“ münden wird. Der Kurs wird wieder im Plenum schließen, und jede Fraktion wird die Ergebnisse ihrer Arbeit den anderen präsentieren – die drei Dozenten werden diese musikalische Vorstellung um einige Beispiele bereichern.
Der Kurs richtet sich in erster Linie an erfahrene Musiker/innen, die ihr Instrument oder ihre Stimme sicher beherrschen. Notenkenntnisse sind Vorraussetzung, vom Blatt spielen zu können, erleichtert die Kursteilnahme. Ein Teil des Repertoires wird vor Kursbeginn zur Verfügung gestellt.
Besonders willkommen sind die eher „leiseren“ historischen Instrumente, also Lauten, Fideln, Harfen, Flöten und Ähnliches…. und natürlich Gesangsstimmen. Aber auch mit modernen Instrumenten ist eine Teilnahme möglich. Die lauten Instrumente der „Alta Capella“, also Schalmeien, Dudelsack etc., sind hier leider weniger geeignet. Bitte machen Sie mit der Anmeldung unbedingt Angaben zu Ihrem Instrument und Ihren Spielerfahrungen. Im Zweifelsfall bitte anfragen.
Alle drei Referenten sprechen deutsch. Uri Smilansky wird nach Absprache ggf. teilweise englisch unterrichten, um sich nuancenreicher ausdrücken zu können. Marc Lewon spricht auch englisch, Els Janssens auch fließend englisch, flämisch und französisch. Die drei Referenten gelten als Koryphäen in Theorie und Praxis der mittelalterlichen Musik.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.burg-fuersteneck.de/kultur/kurs_3139.h tm[ ] Mit besten Grüßen aus der Burg Karsten Evers
|
| |
#3: Roman Georg Streisand
spilwut [at] spilwut [dot] de
http://www.spilwut.de
|
 Montag, 23.02.2009 - 08:57:44
können noch einen sackpfeifer gebrauchen. singender trommler wär auch ganz gut.
salvete! roman der spielmann |
| |
#2: Verena Hausenstein
Verena [at] spieltrieb-musik [dot] de
http://www.spieltrieb-musik.de...
|
 Montag, 16.02.2009 - 15:18:47
Hallo wir suchen für unsere Mittelalter/Folkband in Herrenberg ein(e)
Trommler/in bzw Percussionist/in
und
*Geiger/in bzw Fidelspieler/in
Gern gesehen sind natürlich auch ähnliche Instrumente wie Drehleier, Nyckelharpa etc. Du solltest dein Instrument beherrschen und grundsätzliche Auftrittserfahrung besitzen. Mit zusätzlichem Gesangstalent und Mittelalterbegeisterung bist du unser Mann bzw unsere Maid!Melde dich noch heute unter 0172-7182390.  |
| |
#1: Karsten Evers
evers [at] burg-fuersteneck [dot] de
http://www.burg-fuersteneck.de
|
 Donnerstag, 29.01.2009 - 14:32:54
Die Akademie BURG FÜRSTENECK lädt ein zur 9. Etappe für Alte Musik und Historischen Tanz Mit dem Ensemble "Oni Wytars" 13. bis 15. März 2009
Das Thema der diesjährigen Etappe ist:
"Musica Antiqua Italica" Il Paradiso della Musica e della Danza Alte Musik und Historischer Tanz in Italien zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert Italien ist im Mittelalter und in der Renaissance das „musikalische Wunderland“ Europas, ein Land, in dem verschiedene (Musik-)Kulturen aufeinander treffen, sich aneinander reiben und dabei etwas Neues und noch nie da Gewesenes entstehen lassen.
Da ist einerseits die machtvolle katholische Kirche mit ihrer wichtigen konservatorischen Funktion, die mit ihrer mündlichen und schriftlichen Überlieferung im besten Sinne bewahrend auf die Musik wirkte, aber zugleich auch viele Neuerungen zu unterbinden suchte, und daneben entsteht in den Bruderschaften der "Laudesi" die erste religiöse "Volksmusik" in Europa. Die harmonische und mehrstimmige Instrumentalmusik entwickelt sich und wird aufgewertet, etwa mit den Experimenten der Ars Nova und der Ars Subtilior, und gleichzeitig breiten sich die mächtigen Einflüsse der arabischen Kultur vor allem mit ihren rhythmisch-perkussiven Elementen von Süditalien aus langsam Richtung Alpen aus.
Im 15. Jahrhundert formulieren Tanzmeister wie Domenico da Piacenza und Guglielmo Ebreo da Pesaro erstmals grundlegende Aussagen zur Verbindung von Musik und Tanz und werden damit richtungsweisend für viele nachkommende Generationen von Musikern und Tänzern.
In diesen frühen Tanztraktaten waren die Kompositionen noch einstimmig und dienten lediglich als Grundlage für instrumentale Improvisation. Erst der etwas später wirkende Joan Ambrosio Dalza veröffentlichte mehrstimmige Instrumentalarrangements für solche Tänze in einem frühen Lautendruck und machte sie so einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich.
Unsere Etappe nach Italien: Wir treffen auf ein Paradies der Musik und des Tanzes, das wir in diesem Jahr mit unseren Dozenten vom Ensemble Oni Wytars erforschen wollen.Und das sind unsere Werkstätten: Die Blockflöte in der italienischen Musik des 13. bis 16. Jahrhunderts Leitung: Meike Herzig In diesem Kurs lernen Blockflötist/innen die Vielfalt der italienischen Musik zwischen 1300 und 1550 kennen. Beispiele aus verschiedenen Quellen, wie dem London Manuskript, dem Codex Faenza und dem Codex Squarcialupi werden erarbeitet.
Das Erlernen oder Weiterentwickeln spezieller Techniken (Silben, Klangfarbe, Pianogriffe, das ornamentieren einer Melodie...) wechseln mit Ensemblespiel. Dabei kann man Neues gleich anwenden und, was viel wichtiger ist, die Schönheit dieser Musik erleben. Besonders authentisch wird dieses Erlebnis durch die Kopien mittelalterlicher Blockflöten, die uns die Flötenbauer Köllner-Dives für diesen Kurs zur Verfügung stellen.
Voraussetzungen: Teilnehmende sollen f- und c-Flöten sicher spielen können. Bitte auch eigene Instrumente mitbringen. Evtl. vorbereitete Literatur kann im Kurs besprochen werden.
Meike Herzig, Köln, studierte Alte und Neue Musik und Blockflöte in Köln und Amsterdam, arbeitet als Musikpädagogin und Konzertmusikerin, u.a. "Bois de Cologne", "Trio Delight", "sYn.de" Italienische Tanzkunst des 15. Jahrhunderts Tanzworkshop mit Tänzen von Domenico da Piacenza und Guglielmo Ebreo da Pesaro Leitung: Jadwiga Nowaczek Die beiden „Stars“ am Tanzhimmel des Quattrocento waren Guglielmo Ebreo und sein von ihm sehr verehrter Lehrer Domenico da Piacenza. Durch ihre Tanzbücher ist uns ein Einblick gewährt, wie sich die höfische Gesellschaft zwischen 1450 und 1500 bewegte, mit welchen Tänzen sie sich vergnügte und was auch an weitreichenden theoretischen und philosophischen Konzepten hinter den Tänzen steckte.
Uns erstaunt heute, wie subtil, elegant und kraftvoll diese über 500 Jahre alte Tanzkunst war. Das Repertoire reicht von der anspruchsvollen Bassadanza über die abwechslungsreichen Balli bis hin zu Tänzen mit pantomimischen Elementen, in denen beispielsweise das Flirten, verliebte Annähern oder auch das eifersüchtige Abwehren von Konkurrenten ausgespielt wird - das alles selbstverständlich als höfisches Vergnügen auf hohem Niveau.
Jadwiga Nowaczek, Erding, klassische Tanzausbildung, Studium der Schulmusik, Rhythmik und Musikwissenschaft. Seit 1980 Rekonstruktion von historischen Tänzen nach den Primärquellen. Solistin und Leiterin mehrerer Tanzgruppen, Choreographin, Kursleiterin und Lehrbeauftragte, Vorsitzende des Arbeitskreises für Tanzgeschichte des DBT (1998-2002).„La musica per la danza" Ensemblekurs Leitung: Marco Ambrosini Domenico da Piacenza (oder: Domenico da Ferrara; * um 1420; † um 1475) und sein Schüler Guglielmo Ebreo da Pesaro (oder: Giovanni Ambrosio; * um 1420 in Pesaro; † nach April 1484 in Florenz) waren italienische Tanzmeister und Tanztheoretiker. Von Domenico da Piacenza stammt das erste umfangreiche italienische Traktat zum Gesellschaftstanz überhaupt, in dem die Choreografien mit Schritten und teilweise auch mit Beifügung der Musik (einstimmiger Tenor) beschrieben sind. Gerade diese Verbindung von Musik und Tanz macht die Abhandlungen dieser beiden Tanzmeister für die Musikgeschichte ungemein wichtig: Ähnlich wie später bei dem Franzosen Thoinot Arbeau lässt sich daraus für uns moderne Musiker ein besseres Verständnis dieser frühen Musik und ihrer Aufführungspraxis erschließen.
Dieser Spielkurs wendet sich an intonations- und rhythmussichere Musiker, die Spaß und Interesse an historischer Musik und alten Instrumenten haben. Die Kursarbeit wird sich darauf konzentrieren, aufführungspraktische Fragen zu lösen, Arrangements für das Ensemble zu erarbeiten und die musikalische und theoretische Arbeit mit der Vorbereitung eines kursinternen Werkstatteinblicks in Zusammenarbeit mit dem parallelen Tanzworkshop von Jadwiga Nowaczek zu vervollständigen.
Notenmaterial wird den Kursteilnehmern in moderner Notation rechtzeitig zugeschickt.
Voraussetzungen: Die Teilnehmenden müssen in der Lage sein, ihre gut spielbaren Instrumente selbst einzurichten und über sichere Notenkenntnisse verfügen.
Marco Ambrosini, Eifa/Hatzfeld, studierte Violine und Viola, Musikgeschichte, Komposition. Mitbegründer von "Oni Wytars" (1982). International tätig als Solist und Komponist mit Alter und Neuer Musik. Leiter der Nyckelharpa-Fortbildung auf BURG FÜRSTENECK.Tanzmusik mit Joan Ambrosio Dalza Renaissance-Ensemble Leitung: Marc Lewon Joan Ambrosio Dalza besorgte im Jahre 1508 den ersten Druck mit Lautenmusik Italiens für den berühmten venezianischen Notendrucker Ottaviano Petrucci. Dabei achtete Dalza auf besonderen Wunsch prominenter Kunden besonders darauf, den Schwierigkeitsgrad seiner Tabulaturen nicht zu hoch anzusetzen, um seine potentiellen Käufer nicht zu überfordern. Neben einigen Präludien enthält dieser Druck ausschließlich Tanzmusik, die nach Gattungen sortiert und zu Tanzsuiten zusammengestellt wurde. Das Besondere: drei der Stücke sind für Lauten-Duo arrangiert. Die Form dieser Bearbeitungen ist sehr leicht zu überblicken und was Dalza für das Lauten-Duo vormacht, lässt sich problemlos auf Instrumentalensembles generell anwenden: Während die begleitende Laute den Grundrhythmus des Tanzes mit wiederkehrenden Akkorden wie einen Teppich ausbreitet, spielt die Melodielaute immer neue Variationen auf dieser Grundlage.
Das Prinzip wird im Kurs auf alle "bassa"-Instrumente übertragen, also auf die "leisen" Instrumente, die sich als Ensemble gut zusammen stellen lassen. Neben Lauten können entsprechend auch Harfen, Fideln, Flöten etc. eingebracht werden. Ziel ist es, mit dem Ensemble eine Tanzsuite, bestehend aus Pavane, Saltarello und Piva einzustudieren, wobei sich die Oberstimmenspieler abwechseln können – „jede/r darf mal“.
Marc Lewon, Wyhlen, Lautenist und Musikwissenschaftler. Diplomstudium (Laute, Fidel und Gesang) an der Schola Cantorum Basiliensis. Wissenschaftliche Publikationen über Frühe Musik. International tätiger Musiker in renommierten Ensembles, Ensembleleiter, zahlreiche CD-Produktionen, Lehrtätigkeit. Leiter der Fortbildung zur Musik des Mittelalters auf BURG FÜRSTENECK."Un canto novello" "Laude" aus dem mittelalterlichen Italien, alt oder neu? Ein Kurs für Sänger/innen, die nach den "Wurzeln" suchen Leitung: Peter Rabanser In Südeuropa lebt bis heute eine Gesangstradition fort, die uns durch ihre Einfachheit und Natürlichkeit fasziniert. In Katalonien nennt man es cant d\'estil, auf Sardinien und Korsika paghjella - es ist eine Art zu musizieren, die aus dem Moment heraus entsteht. Was wir als überliefertes Notenmaterial des Mittelalters kennen, ist sehr wahrscheinlich oft nur ein Bruchteil der Melodien, die die Musiker jener Zeit kannten. Was sie spielten und sangen, wurde von ihnen verziert, variiert, rhythmisiert, und ganz einfach oder auch sehr virtuos begleitet, instrumental - oder eben mit der Stimme.
Auf der Basis einiger einfacher Melodien aus dem Laudario di Cortona und dem Laudario di Firenze (Gesangsbücher zweier "Laudesi"-Bruderschaften in Umbrien und der Toskana, 13. Jh., Italien) werden wir in verschiedensten Stilen experimentieren und improvisieren - Mehrstimmigkeit, Verzierungstechniken, Rhythmisierung, Begleitung - all das, ohne die endgültige Version von vornherein festzulegen; die Arrangements entstehen aus der Situation heraus.
Voraussetzungen: ein bisschen Notenkenntnisse, ein gutes Gehör und eine neugierige Stimme.
Peter Rabanser, Hatzfeld, studierte Gitarre, spielt vor allem osteuropäische und arabische Zupf- und Rohrblattinstrumente u.a. bei "Unicorn", "Oni Wytars", "Katharco Consort" und "Yalla Babo Express Orchestra". Mit letzteren Träger des "RUTH" - Weltmusikpreises 2004.
L\'arpa divina Die Harfe in der italienischen Musik Leitung: Riccardo Delfino Die Harfe galt schon seit Davids Zeiten als königliches Instrument, doch in Italien sollte sie erstmals zu neuer Blüte erwachen, wo ihre Bauweise verfeinert und ihr Tonumfang wesentlich erweitert wurde - nicht zuletzt durch eine chromatische Besaitung (arpa doppia).
In diesem Kurs werden wir anhand von italienischer Literatur aus Mittelalter und Renaissance die historische Spielpraxis erforschen, spielerisch die Kunst der Improvisation üben und für die einstimmigen mittelalterlichen Lieder Begleitungen auf der Harfe suchen. Es besteht auch die Möglichkeit, auf einer chromatischen Harfe des Dozenten erste Spielversuche zu machen.
Der Kurs richtet sich an Harfenspieler/innen mit Grundkenntnissen..
Riccardo Delfino, Solist und Musiklehrer, Studium der Alten Musik (Göterborg) und der Musikpädagogik (Stuttgart), über 50 CD-Aufnahmen, Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie internationale Konzerttätigkeit in Ensembles für Alte Musik ("Oni Wytars", "Le Concert Spirituel", "Ensemble Unicorn", "Ensemble Accentus", “Joglaresa“, u.a.)Tamburello und Riqq Percussion auf Rahmentrommeln Leitung: Katharina Dustmann In Italien noch immer verbreitetet, im ganzen Süd- und Süd-Westeuropa sehr gern gespielt und das seit mehr als 9000 Jahren: Der Tamburello oder auch Tamburin.
Man kann diesen Trommeltyp auf Arbeitsgeräte (z.B. Rahmen-Siebe) zurückführen, die mit Tierhaut bezogen wurden und auf denen in Arbeitspausen der Rhythmus zum Gesang geschlagen wurde. Der Tamburello zählt zur Familie der Rahmentrommeln. Er besteht aus einem Holzzylinder, der mit Naturfell (Ziege, Kuh o. a.) bespannt und rundherum mit Schellen aus Metall versehen ist. Die Spieltechniken kommen vermutlich aus Ägypten und sind sehr vielfältig. Mit dieser Trommel werden wir uns hauptsächlich beschäftigen, um Haltung, Spieltechniken und Rhythmen zu lernen.
Aber wenn die Hände mal schlapp machen und wir Abwechslung brauchen, nehmen wir auch mit seinem Bruder, den Riqq, zur Hand. Denn hier gibt es eine völlig unterschiedliche Spielweise, obwohl er ähnlich aussieht ...
Aber lasst euch auch überraschen, wir werden auf jeden Fall eine Menge Spaß haben.
Dieser Kurs richtet sich diesmal, endlich mal wieder, gerade auch an Anfänger. Auf Anfrage stehen auch Leihinstrumente zur Verfügung.
Katharina Dustmann, Hatzfeld, Studium klassisch-persische Perkussion, Masterclass an der Bayerischen Musikakademie. Zahlreiche CD-s und Konzerte, Komponistin und ArrangeurinWeitere Informationen und Anmeldung unter: http://www.burg-fuersteneck.de/musik/altemusik.ht m[ ] Mit besten Grüßen aus der Burg Karsten Evers
|
 |
 |
10 Einträge 1.417 Aufrufe |
|
|